Mein erster eigener Unterricht
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Bereits am Montag der zweiten Praktikumswoche steht mein erster eigener Unterricht an: Ich mache Vertretung in Deutsch, in einer siebten Klasse, die ich in der ersten Woche schon kurz kennen gelernt habe. Ich bin total nervös und ausnahmsweise viel zu früh. Mit zitternden Händen trinke ich auf dem Pausenhof einen Becher Kaffee.
Plötzlich kommt ein farbiger Schüler auf mich zu und fragt mich frech: “Na, brauchst du’s mal wieder?” Ich muss einige Zeit überlegen bis ich mich erinnere woher ich ihn kenne: Ich habe ihn vor ein paar Monaten zufällig in einer Disko kennen gelernt. Ich war sexuell ausgehungert und beim Anblick seiner schwarzen, glänzenden Haut wurde ich schwach. Ich hatte ihm dann auf dem Parkplatz hinter der Disco einen geblasen und wir hatten uns seit dem nicht mehr gesehen.
“Was ist?” herrscht er mich an “Hat es dir plötzlich die Sprache verschlagen? Du warst doch beim letzten Mal nicht so schüchtern!” Am liebsten wäre ich vor Scham im Boden versunken, aber dann nahm ich all meinen Mut zusammen: “Hör mal gut zu!” versuche ich mich zu verteidigen Ich bin eigentlich gar nicht bi und bloß weil wir einmal miteinander im Bett waren hast du noch lange nicht das Recht dich hier so aufzuspielen!”
“Vielleicht verwechselst du da was!” antwortet er. “Wir waren nicht miteinander im Bett, sondern ich hab dir hinter dem nächst besten Wagen dein dreckiges Maul gefickt weil du total verrückt warst nach meinem Schwanz!” Verschämt schaue ich mich um ob uns irgendjemand hören kann. “Und jetzt willst du es wieder, das sieht man dir doch an! Ich gehe jetzt aufs Klo, in zwei Minuten kommst du nach!”
Ich bin erst mal froh, dass er wieder weg ist. Der Schreck sitzt mir noch in den Knochen. Ich versuche mich wieder auf meine Vertretungsstunde zu konzentrieren aber es gelingt mir nicht. Ich frage mich, was ihn dazu bringt, sich so respektlos gegenüber mir aufzuführen. Anscheinend habe ich ihm damals das Gefühl gegeben, dass ich mich ihm unterordne, dass er das Alphatier ist und dass er mit mir machen kann, was er will.
Als es zum ersten Mal schellt, mache mich langsam auf den Weg. Während ich an der Jungentoilette vorbei gehe, denke ich: “Was macht ihn bloß so sicher dass ich zu ihm komme?” Plötzlich spüre ich die Lust in meinem Körper. Wie von Geisterhand gesteuert zieht es mich aufs Klo. Dann geht alles ganz schnell: Er schiebt mich in eine Kabine, zieht sich die Hose runter und drückt mich runter. Sein Schwanz ist schon steif und er stößt ihn mir sofort in den Mund, heftig, schnell und ungestüm, fast brutal. Obwohl er auf mich überhaupt keine Rücksicht nimmt (oder vielleicht gerade deswegen?) erregt mich die Situation total. Es dauert nicht lange, bis er kommt. Dann verschwindet er ohne ein Wort zu sagen.
Ich brauche erst mal einige Zeit um wieder zu mir zu kommen, mich wieder zu orientieren. Ich lecke mir sein Sperma von meiner Oberlippe und von meinen Brillengläsern. Jetzt habe ich total Lust es mir selbst zu besorgen, aber da fällt mir meine Stunde wieder ein, die SchülerInnen warten bestimmt schon auf mich…
Einen Moment lang überlege ich, ob ich einfach nicht hingehen soll, aber dann gehe ich doch, wische mir noch schnell vor dem Spiegel mit einem Taschentuch das restliche Sperma aus dem Gesicht. Dann haste ich die Treppen hoch. Mein ganzer Körper ist durch den Sex total aufgepeitscht, mein Herz schlägt noch immer wie wild und mir ist heiß. Ich bin regelrecht high.
Erst als ich wieder zu Hause bin kann ich wieder normal denken. Ich lasse den Vormittag noch einmal an mir vorbeiziehen: In der Stunde habe ich einen Teil der vorgesehenen Aufgaben gemacht es hat eigentlich alles ganz gut geklappt, meine Bedenken waren wieder einmal unnötig gewesen. Die Zeit ist wie im Flug vergangen und ich kann mich kaum noch an irgendwas genau erinnern. Es ist als hatte ich die Stunde wie in Trance gehalten. Ich weiß nicht einmal mehr welche Aufgaben wir genau gemacht haben. Trotzdem habe ich das Gefühl meine Bewährungsprobe gut bestanden zu haben.
Erst als ich mich genauer inspiziere kommen mir Zweifel: Mein Shirt ist unter den Armen durchgeschwitzt und hier und da finde ich noch Reste von seinem Sperma. Ich stelle mir vor, wie ich neben einer Schülerin stand und sie es vielleicht gerochen hat, diesen intensiven, unverwechselbaren Geruch Haben die SchülerInnen womöglich gemerkt, was mit mir los war? Wahrscheinlich haben es alle gewusst und während ich dachte, ich würde guten Unterricht machen, haben sie sich über mich lustig gemacht! Ich würde vor diesen Schülern nie wieder auch nur ein Wort herausbekommen
Und was, wenn der Schüler, von dem ich mich auf dem Klo hatte benutzen lassen, auspackte? Und was ist mit Geschlechtskrankheiten? Wie konnte ich nur so dumm sein und mich wieder mit ihm einlassen? Innerhalb kürzester Zeit war mein Hochgefühl in totale Niedergeschlagenheit umgekippt. Ich weiß nicht was mit mir passiert wäre, wenn nicht Kathrin, meine WG-Nachbarin, zu mir gekommen wäre, um mich zu trösten.
Sie war total lieb und bei einer Flasche Rotwein habe ich ihr alles erzählt. Sie hat mich massiert und wir haben dann auch die Nacht zusammen verbracht was uns beiden total gut getan hat… Am nächsten Morgen hab ich mich an Kathrins Rat gehalten und mich erstmal krank gemeldet. Ich habe angefangen meinen Praktikumsbericht zu schreiben, um mir über die ganze Sache noch einmal richtig klar zu werden.
Ich habe geschrieben wie ein Besessener und das einzige, das mir dabei klar geworden ist, ist dass ich den Bericht so niemals abgeben kann, dass ich so vor allem nicht weiter machen kann. Wie kann ich erwarten, dass meine SchülerInnen mich respektieren, wenn ich mich so von ihnen benutzen lasse? Und wie kann ich jemals ein guter Lehrer werden, wenn ich so sehr von meiner Sexualität beherrscht werde?
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Also wenn das wirklich ein wahres Erlebnis ist, dann kann man nur hoffen, dass du nicht Lehrer geworden bist!
Oh Mann…